Die Infrarotheizung – das etwas andere System

Im Gegensatz zur typischen Raumbeheizung wirkt eine Infrarotheizung nicht durch die Erwärmung der Luft. Erwärmte Luft verflüchtigt sich, steigt nach oben und wird trocken. Das Infrarotsystem arbeitet mit elektromagnetischen Wellen.
Beinahe jeder heute kennt den Unterschied zwischen einer Sauna und einer Infrarotkabine: Der Versuch einer Vergleichbarkeit scheitert an der völligen Unterschiedlichkeit. Infrarotstrahlen werden gerne im Gesundheits- und Wellness-Bereich eingesetzt und entfalten wohltuende Wirkung – so auch im eigenen Heim.

Wärmewellenheizung_DeLonghi

Die unterschiedliche Wirkungsweise

Erhitzte Luft steigt nach oben, reißt Staubpartikel mit sich und wirbelt mit den Bakterien. Zugluft ist der Auslöser von rheumatischen Beschwerden und schwächt das Immunsystem. Mit einer Infrarotheizung kann das nicht passieren. Sie entfaltet ihre Effizienz durch Primär- und Sekundärwellen. Die Wände und alle physischen Gegenstände im Raum erwärmen sich sowie den Menschen.
Dadurch unterbinden Infrarotheizungen sogar die Entstehung von Schimmelbildung und feuchtere Gemäuer, welche durch ein herkömmliches Heizsystem lediglich zum Schwitzen angeregt werden. Die Trocknung des Mauerwerks ist eine wohl sehr willkommende Nebenerscheinung, die vielen Menschen auch in feuchteren Objekten entsprechenden Wohn- und Lebenskomfort sichert.

Energiesparen: Sauber und effizient mit einer Infrarotheizung

De facto ist auch eine geringere Heizleistung mit einer Infrarotheizung notwendig, um den erwünschten Effekt zu erzielen. Eine Aufwärmzeit der Räume ist bei dieser Innovation nicht mehr nötig: Dort, wo die Wärme abgegeben wird, verbleibt sie auch. Es gibt kein Aufsteigen und Verflüchtigen der warmen Luft mehr. Die Wärme bleibt so länger gespeichert.

Infrarotheizung

Zumal kein Wärmeverlust stattfindet, wird die Temperatur mit weniger Energie länger gehalten. Optimal ist die Infrarotheizung daher gerade in den Übergangsmonaten und lässt sich kinderleicht handhaben. Die Lufttemperatur bleibt für gewöhnlich um 2 Grad unter dem Durchschnitt. Das bedeutet aber in Summe eine Einsparung von immerhin 10 % an Energie.

Auch für gesundheitliche Zwecke wird Infrarotstrahlung gerne eingesetzt: eine Stärkung des Immunsystems geht damit einher. Auch gegen Verspannungen und Entzündungen wirkt sie zumindest lindernd. Und: Betreibt man diese Heizungen mit Öko-Strom, heizt man völlig CO2-neutral.

Einfach ideal: Individuelle Optik der Infrarotheizung

Wem sein Heizkörper ein Dorn im Auge ist und verschiedenste Abdeckungsmöglichkeiten bevorzugt, um die notwendigen Geräte dem Gesamtbild eines Raumes anzupassen, der wird mit der Infrarotheizung auch in diesem Zusammenhang zufrieden sein – denn den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt: Ob an der Decke montiert, so dass die Räume zur Gänze nach Lust und Laune verwendet werden können, ohne Wärmeverlust in Kauf nehmen zu müssen oder doch an einer freistehenden Wand angebracht, erscheint sie als moderne Zier.

Was ist eine Infrarotheizung

Vorbei sind auch die Zeiten, an denen schwierig zu reinigende Rillen oder bröckelnder Lack am Heizkörper einen unhygienischen Eindruck verleihen.

Es sind aber auch Standheizungen erhältlich. Besonders beeindruckend ist die „Bild-Heizungsvariante“ – ein Bild, welches gleichzeitig Heizkörper ist. Es wird in verschiedenen Designs und Stilrichtungen angeboten. Die Infrarotheizung passt sich somit perfekt ihrer Umgebung an.

Die Standmodelle unter den Infrarotheizungen erwecken eher den Eindruck eines modernen Raumteilers im Miniformat, als den eines Heizkörpers. Flexibilität ist dabei Sinn der Sache: Er lässt sich dort aufstellen, wo man ihn gerade bevorzugt – ideal für ein Gästezimmer oder als Zusatzheizung.
Ein kleines Display bietet sich zur Einstellung der gewünschten Raumtemperatur. Die Infrarotheizungen sind in verschiedenen Größen erhältlich und in der Anschaffung überraschend günstig.